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Update · Software

LightBurn 2.2: True Nest nur für Pro, Center Line Trace und neue Geräte

LightBurn 2.2 bringt Verschachtelung nach Kontur nur für Pro-Lizenzen, Center Line Trace, mehrseitige Projekte und erste Unterstützung für den Bambu Lab R1.

Seit dem 19. Oktober 2026 ist LightBurn 2.2 verfügbar. Das Update bringt neue Werkzeuge für Layout und Arbeitsvorbereitung und erweitert die Liste der unterstützten Laser deutlich. Einige Neuerungen tragen den Zusatz „Labs“: Laut LightBurn sind sie für den Einsatz freigegeben, brauchen aber noch weitere Tests.

True Nest nur mit Pro-Lizenz

True Nest verschachtelt Teile nach ihrer tatsächlichen Kontur. Das mit Version 2.1 eingeführte Quick Nest richtet sich dagegen nur nach dem umgebenden Rechteck. Vier Optimierungsstufen legen fest, wie lange die Software nach der besten Anordnung sucht.

Neu ist das Lizenzmodell: True Nest ist die erste Gestaltungs- und Layoutfunktion, die es nur mit einer Pro-Lizenz gibt. LightBurn begründet das mit dem hohen Entwicklungsaufwand und will so die Preise nicht für alle anheben. Wer eine Core-Lizenz hat, kann Pro über „Help“ und „License Management“ zwei Wochen lang testen.

Weitere Neuerungen

  • Center Line Trace: Das Nachzeichnen von Bildern erzeugt auf Wunsch Linien entlang der Mittelachse von Formen, etwa für Logos, Skizzen und Schrift. LightBurn empfiehlt hoch aufgelöste Bilder mit klaren Umrissen.
  • Mehrseitige Projekte: Zusammengehörige Grafiken lassen sich innerhalb eines Projekts auf eigene Seiten verteilen.
  • 3D-Modell-Import: Modelle als STL, 3MF, AMF, OBJ, OFF oder PLY werden als Tiefenkarte für 3D-Gravuren importiert.
  • Camera Print and Cut (Labs): Eine Kamera am Laserkopf findet Passermarken auf bedrucktem Material und richtet den Schnitt daran aus.
  • REST-API (Labs): Eine Schnittstelle für Integrationen mit anderen Programmen, gedacht für den eigenen Rechner oder das lokale Netz.
  • macOS: Es gibt jetzt native Versionen für Macs mit Apple-Chips. Laut LightBurn unterstützt Apple ab macOS 28 (erwartet im Herbst 2027) nur noch Apps, die dafür gebaut sind. Ältere LightBurn-Versionen laufen dann nicht mehr, nötig ist mindestens 2.2.

Neue und erweiterte Geräte

Die ACCELaser-HD1-Serie mit kombiniertem Portal- und Galvo-Antrieb wird voll unterstützt. Epilog-Laser laufen als Labs-Funktion. Für den Bambu Lab R1 kann LightBurn 2.2 zunächst nur G-Code erzeugen und exportieren, dafür braucht es eine Gerätedatei von Bambu Lab. Direkte Verbindung, die Sonderfunktionen des R1 und den kompletten Ablauf in LightBurn kündigt der Hersteller für Version 2.3 an.

Bei xTool (ebenfalls Labs) nennt LightBurn in einem Beitrag vom 21. Oktober diese Punkte:

  • WLAN- und Netzwerkverbindung für die Serien F1, F2 und P2, beim F2 vorerst nur vorläufig
  • beide Laserquellen in einem Auftrag beim F1 und F1 Ultra
  • Autofokus beim P2 und P2S mit Infrarot-Entfernungsmesser
  • die Kamera ist bei Geräten mit aktueller xTool-Firmware derzeit nicht nutzbar
  • Unterstützung für P3 und X1 prüft LightBurn für eine spätere Version

Geräte in dieser Meldung

Bambu Lab · Laser

Bambu Lab R1

Preis im Herstellershop2.499 €, Grundgerät, bei 3DmensionalsStand 08.11.2026

Quellen

  1. LightBurn (Forum, Ankündigung LightBurn 2.2, 19.10.2026)
  2. LightBurn (Forum, xTool Compatibility Update, 21.10.2026)
  3. LightBurn (Forum, ACCELaser HD1 Compatibility Update)
  4. LightBurn (Dokumentation True Nest)