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Meldung · Brettspiele

Deutscher Spielepreis 2026: Artengarten gewinnt vor Boss Fighters QR

Der Deutsche Spielepreis 2026 geht an Artengarten von Mathias Wigge. Bestes Kinderspiel ist Toriki. Gewählt hat das Publikum, keine Jury.

Der Deutsche Spielepreis 2026 geht an „Artengarten“ von Mathias Wigge, erschienen bei Feuerland. Verliehen wurde der Preis am Mittwoch, 21. Oktober 2026, dem Tag vor der SPIEL Essen.

Anders als beim Spiel des Jahres entscheidet hier keine Jury. Abstimmen konnten alle, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben. Der Merz Verlag vergibt den Publikumspreis seit 1990. Wählbar waren eigenständige Spiele, die zwischen dem 1. Mai 2025 und dem 30. April 2026 auf Deutsch erschienen sind.

Die Top 10

  1. Artengarten (Mathias Wigge, Feuerland)
  2. Boss Fighters QR (Michael Palm und Lukas Zach, Pegasus Spiele)
  3. Galactic Cruise (T. K. King, Dennis Northcott und Koltin Thomson, deutsch bei PD-Verlag)
  4. Herr der Ringe: Das Schicksal der Gemeinschaft (Pandemic) (Matt Leacock, Z-Man/Asmodee)
  5. Take Time (Alexi Piovesan und Julien Prothière, Libellud/Asmodee)
  6. Rebirth (Reiner Knizia, Frosted Games)
  7. Cozy Stickerville (Corey Konieczka, Unexpected Games/Asmodee)
  8. Am Goldenen Fluss (Keith Piggott, Kosmos)
  9. Star Trek: Captain’s Chair (Nigel Buckle und Dávid Turczi, Frosted Games)
  10. Mischwald: Dartmoor (Kosch, Lookout/Asmodee)

Die Plätze 1 bis 3 wurden vorab nur alphabetisch genannt und erst bei der Verleihung festgelegt.

Bestes Kinderspiel

In der Kategorie Kinderspiel gewinnt „Toriki: Eine Insel voller Abenteuer“ von Wojciech Grajkowski, erschienen bei Mirakulus. Ebenfalls unter den drei Nominierten waren „Die Insel der Mookies“ (Florian Sirieix, Kosmos) und „Paleolino“ (Marco Teubner, Hans im Glück).

Quellen

  1. SPIEL Essen (Pressemitteilung, Abschlussbericht 2026)
  2. SPIEL Essen (Pressemitteilung, Top 10 des Deutschen Spielepreises 2026)
  3. Börsenblatt (26.10.2026)